5 Stöckchen-Fragen – erst beantworten, dann stellen

In meinem früheren Leben muss ich ein Hund gewesen sein, der gerne apportiert *g. Ich habe ein Stöckchen aufgefangen, obwohl ich das eigentlich nicht mehr machen wollte. Doch dieses fand ich sehr spannend. Aber… worum geht es bei dem „5 Fragen Stöckchen“ eigentlich?

Dieser Tweet vom @ostwest4len war der Auslöser. Dann habe ich mir den Artikel auf seinem Blog durchgelesen, mitgemacht und  auf die Fragen gewartet. Hier die Spielregeln für dieses „Stöckchen“:

  1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat in deinem Blogpost.
  2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
  3. Tagge anschließend 5 weitere Leute.
  4. Gib den Personen Bescheid, die getaggt wurden.
  5. Stelle anschließend 5 Fragen an die, die getaggt wurden (hihi – ihr kennt die Fragen vorher nicht…)

So – aber jetzt werde ich erst mal die Fragen von Marc beantworten, die da wären:

  1. Über welche Anschaffung hast Du Dich zuletzt geärgert, weil Du zu viel Geld ausgegeben hast?
    Hmmm – das ist schon lange her. Der Grund: Ich muss größere Ausgaben vor der „Tat“ gut überdenken. Das Letzte an das ich mich spontan erinnere, ist ein Klamottenkauf-Tag, an dem ich 1.300 DM (jaaa – soooo lange ist das schon her) auf den Kopf gehauen habe für Sachen, die ich tatsächlich danach die meiste Zeit im Schrank hängen hatte.
  2. Worauf schaust Du beim anderen Geschlecht zuerst?
    Ich denke, der erste Blick ist so ein Scannblick von oben nach unten, der alles erfasst. Wenn dann Zeit ist, genauer hinzugucken, mag ich Augen, Lachfalten und Hände.
  3. Welchen Spitznamen hattest Du als Kind/Jugendlicher und wieso wurdest Du so genannt?
    Ich war nie so der Typ, dem man Spitznamen gegeben hat. Eine Zeit lang war das in der Schule mal hip und da hat man mich „Spaghetti“ genannt. Tatsächlich war ich da einfach nur lang und dürr. Später hieß ich dann aufgrund meiner Größe bei dem einen oder anderen „Hightower“ und dann recht lange in einer Clique „Jut“ :-)
  4. Verrate mir ein Geheimnis von Dir.
    Ich studiere aktuell zum zweiten Mal, obwohl ich gar kein Abitur habe – noch nicht mal Fachabi…
  5. Wenn Du Dich an den Kiosk in dem von Dir üblicherweise besuchten Freibad zurückerinnerst, was fällt Dir als Erstes ein?
    Das ist einfach: Ich erinnere mich daran, dass ich es total eckelig fang, barfuß beim Pommes- oder Eiskaufen vor dem Büdchen (so heißt das bei uns *g) in den runtergeschlabberten Essensresten zu stehen. Und NATÜLRLICH hatte ich nie Badelatschen dabei, um das zu verhindern *g.

Sooo – und wer ist jetzt bereit für meine Fragen? Meldet euch doch via Twitter, Facebook oder in meinem Blog. Bin gespannt…

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Mein Hitchhiker wurde von TB-Rescue gerettet

Jeder Geocacher freut sich, wenn er bei nach anstrengender Suche und glücklichem Fund eine Geocoin oder TB im Finale entdeckt. Die meist liebevoll gestalteten Trackables haben oft eine persönliche Gesichte und eine Aufgabe.

Ich selbst habe ebenfalls ein paar Trackables aktiviert… und einer davon liegt mir besonders am Herzen. Mein Hitchhiker ist nämlich per Anhalter durch die Galaxis – ähm von Cache zu Cache – unterwegs. Ich mag die Bücher von Douglas Adams sehr, habe am Towel-Day ein Handtuch dabei, freue mich auf meinen 42. Geburtstag, fand das Thema für einen Geocoin perfekt und wollte dieses schöne Stück nicht in der Sammel-Schublade vergammeln lassen. Also raus mit ihm an die frische Luft. Die Idee war, dass ich ihn immer irgendwo aussetze und er „per Anhalter“ immer wieder nach Hause zurück kommt (für weniger als 15 Altair-$ am Tag).

Die erste kleine Reise vom Teutoburger Wald zurück hat sehr gut geklappt. Dann ist ein Freund von mir in die USA geflogen und hat meine Hitchhiker-Coin mitgenommen. Ich kann euch sagen… ich war besorgt. Anfangs hat es recht gut geklappt, bis die Coin sich sei Februar 2011 nicht mehr bewegt hat. Ein Blick ins Listing zeigte mir, das ihr aktueller Heimatcache seit dem Tag, an dem die Coin dort abgelegt wurde, nicht mehr geloggt wurde. Schien eine sehr einsame Gegend zu sein. Eine Anfrage beim Owner hat leider auch nichts gebracht, er meldete sich nicht zurück. Was tun?

Von meinen lieber Cacher-Freund Lukas kannte ich bereits TB-Rescue. Aber ein deutsches Netzwerk für eine in den USA verschollene Coin? Neeeeee….
Nun begab es sich aber, dass ich am 1.1. (nach einem Neujahrscache) mit Jan und Gemahlin zusammen saß und wir über Coins & Co sprachen. Ich habe ein bisschen wegen dem Hitchhiker gejammert und wir haben uns gedacht… ach, schaden kann ein Rettungsruf bei TB-Rescue ja eigentlich auch nichts. Gesagt, getan, gerettet!

Nur 2,5 Tage später erhalte ich heute Morgen die Info, dass der Hitchhiker aus dem Cache befreit wurde mit der Loginfo: „retrieved this coin today thanks to a tb-rescue request. glad we were able to help out. will move on soon.“ wieder unterwegs ist. Wie geil ist das den bitte schön?!?!?!

Also… TB-Rescue ist eine dringende Empfehlung von mir an euch für eure verschollenen Trackables. Ich selber werde mich jetzt auch aktiv beteiligen. Es ist einfach schön, wenn man Hilfe bekommt. Mein Geocaching-Motto für 2012 daher: Retten und gerettet werden. Ein dickes Dankeschön an TB-Rescue und meinen edlen Retter seastar255. Danke, danke, danke, DANKE!

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Endlich Ordnung in meiner Weihnachtsdeko

Wirklich seit JAHREN möchte ich meinen Weihnachtskram sortieren. Dann wird aber nach den Feiertagen schnell alles weggepackt und das Sortieren aufs nächste Mal verschoben. Aber seit heute ist Schluss damit! Parallel zum Baumschmücken habe ich aussortiert, sauber gemacht, massenhaft weggeschmissen und den Rest (der nicht im Baum gelandet ist) in Spezialboxen umgefüllt. PERFEKT!

Jetzt habe ich allerdings schon am Tag vor Weihnachten soviel Papiermüll im Keller, als hätten wir schon beschert. #seufz

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Zur Abwechslung mal hoch hinaus auf die Besucherwindanlage ‘Windfang’

Dr. Horst Kluttig bei der Sicherheitseinweisung

Dr. Horst Kluttig bei der Sicherheitseinweisung

Eigentlich fühle ich mich ja unter der Erde (wenn keine Spinnen da sind) wohler als hoch in der Luft. Aber manche Sachen kann man sich einfach nicht entgehen lassen. Beispielsweise die Chance, mal „hinter die Kulissen“ einer Windkraftanlage zu gucken. Allerdings war es mir schon sehr recht, dass die Besucherwindanlage „Windfang“ in Aachen extra für Bescuher präpariert ist. Beispielsweise mit einer Wendeltreppe im Inneren und einer Aussichtsplattform ganz oben.

Unter'm Rotorblatt

Unter'm Rotorblatt

Hochbegleitet und mit sehr viel Informationen rund um Windenergie versorgt wurden wir von Dr. Horst Kluttig. Er konnte wirklich jede unserer Fragen beantworten.

Eintrag im Gipfelbuch

Gipfelbuch

Da es windstill und wir nur eine kleine Gruppe waren, hat er uns von der Besucherplattform aus noch einen Stock höher direkt hinein ins Herz der Windkraftanlage geführt.

Der krönende Abschluss war ein Blick aus der Dachluke. Stark!

<- hier ging's raus und so sah's aus ->

<- hier ging's raus und so sah's aus ->

Der 'Windfang'

Der 'Windfang'

Natürlich wäre ich – trotz Höhenangst – auch gerne aus der Luke rausgekletter – aber so weit ging es dann leider doch nicht.

Guckt euch so eine Windkraftanlage doch auch mal von Nahem an. Die Führungen sind kostenlos und finden regelmässig statt. Kinder dürfen ab 12 Jahren mit dabei sein… kleineren passen die Atemmaske nicht.

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Höhle hautnah – wir krabbeln durch die Kluterthöhle

Mit fünf Kindern und einem schlatzbekleideten Höhlenforscher nebst unserem Führer ging es auf Erlebnis-Schatzsuche in die Kluterthöhle. Die Kids sind mit Holzschatzkarten in der Hand vorweggelaufen und ich bekam nur noch „Mama… hier wirst du aber nicht durchpassen!“ zu hören – Frechheit! Na, und ich hab es doch geschafft. Auch wenn ich mich von Zeit zu Zeit seeehhhrrrr platt machen musste. Aber so kam ich wenigstens mal dazu, unauffällig ein Päuschen zu machen.

Verdiente Pause

Verdiente Pause

Die Beute wird verteilt

Die Beute wird verteilt

Am Ende sahen wir alle aus wie einmal durch den Schlamm gezogen und waren uns einig „DAS WAR TOLL!!!“. Eine Abenteuerführung in der Kluterthöhle ist wirklich Höhle pur. Stockfinster, faszinierend, eng, schmal, geräumig, schlammig, nass, unterirdisch, fossil, uralt, spannend… eine 100 % Besuchs-Empfehlung. Wirklich ein tolles Ziel für einen Familienausflug.

Und wer mehr möchte, kann richtig forschen und beim Arbeitskreis Kluterthöhle e. V.  mitmachen – hier werden immer interessierte Forscher gesucht!

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Wilde Weiber und großes Gerät – ein Besuch im Trainingsbergwerk Recklinghausen

Schutzkleidung an und rein in den Berg

Schutzkleidung an und rein in den Berg

Spontan habe ich mich abends um 22.00 Uhr zu einem Cache-Event im Trainingsbergwerk Recklinghausen für den nächsten Tag entschieden – und es sofort wieder bereut. Hieß die Teilnahme doch, dass ich mir an einem kinderfreien Samstag Morgen den Wecker auf 7.00 Uhr stellen musst. Aber die Neugier war größer und alles, was mit Untertage und Industrie zu tun hat, übt einfach eine zu große Anziehungskraft auf mich aus. Also ging es ab nach Recklinghausen… ich habe es nicht bereut!

Nach einer ausführlichen theoretischen Einführung ging es „unter Tage“, wobei wir auf die Einfuhr verzichtet haben und einfach zu Fuß in die Stollen maschiert sind. Trainiert wird hier schließlich nicht das Benutzen eines Förderkorbs, sondern das Arbeiten mit schweren Maschinen, mit viel Lärm und im Team (Teambildungsmaßnahmen im Bergwerk – spannend). Wir haben allerdings „nur“ gezeigt bekommen, unter welchen Bedingungen heute noch unter Tage gearbeitet wird und welche Hilfsmittel man nutzt. Hier ein Video von unserem Weg vorbei am Walzenschrämlader und unter Schreitschilden entlang.

Luftkühl"schrank"

Luftkühl"schrank"

Zu sehen gibt es beispielsweise den Kohlenhobel und den Walzenschrämlader, die Schreitschilde, die Einschienenhängebahn, das Grubenfahrrad und und und. Bei allem, was auszuprobieren war, habe ich natürlich laut „HIER!!!“ geschrien… und da viele andere nicht wollten, konnte ich mit dem Senklader fahren (guckt mal… auf dem Foto sieht das Ding richtig gefährlich aus, oder?), mit dem Presslufthammer im Gestein rumbohren und eine wilde Fahrt mit dem Grubenfahrrad machen. Die brachte Anette und mir den Beinamen „Wilde Frauen“ ein. Zum Abschied gab es noch für jeden ein Tütchen glänzende Steinkohle und ich bin mir sicher: Zum letzten Mal war ich nicht hier. Das nächste Mal lasse ich aber nicht die Kamera zu Hause liegen!

Grubentelefon

Grubentelefon

PS: Der Artikel wird später noch um Fotos und ein anderes Video ergänzt, sobald ich das habe.

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Wir waren unsichtbar… in der unsicht-Bar

Wart ihr schon mal unsichtbar? Nein? Ich schon! Und zwar letzte Woche Mittwoch! Ihr fragt euch, wie das geht? Ganz einfach, ich war zusammen mit meinen Kollegen Essen. Ganz klassisch saßen wir an einem Tisch für sechs Personen, haben unser Menü gewählt, Getränke bestellt, mit dem Kellner geflachst… aber eins fehlte – das Licht! Wir waren nämlich in einem Dunkelrestaurant, der Kölner unsicht-Bar.

Das Problem war, dass nicht nur ich unsichtbar war, sondern auch der Tisch, das Besteck, das Essen, die Kollegen, die verschütteten Getränke, die feuchten Tücher (wer hatte dich noch mal auf den Nachbartisch gelegt???), die visuellen Elemente in erzählten Geschichten und Witzen… naja, halt einfach alles. Ein spannendes Erlebnis, dass ich wirklich nur empfehlen kann! Aber passt auf, mit wem ihr hingeht – es könnte albern werden *g.

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Mein Fliplife Fazit

Tja, Junes Kurzurlaub nach Fliplife ist schon wieder zu Ende. Natürlich will ich euch ihr Fazit nicht vorenthalten:

Erfolgreich im Job

Erfolgreich im Job

„Hey ihr Lieben. So, nach einer Woche Urlaub bin ich wieder zurück und muss euch sagen – Erholung geht anders. Obwohl ich nach meinem ersten Tag schnell rausgefunden habe, dass man neben Arbeiten und Sport treiben auch Parties feiern kann, muss ich doch sagen, dass mir ein bisschen was gefehlt hat. Grundsätzlich ist die Idee ja witzig, im Urlaub einen neuen Job zu erlernen und interessante Aufgaben zu erfüllen. Je länger man sich aber im Land aufhält, umso länger dauert es, einen Job abzuschließen. Bei Projektlaufzeiten von 8 – 72 Stunden wird es schon langweilig. Hinzu kommt, dass das „Begrüßungsgeld“ schnell aufgebraucht ist (ein neues Shirt, eine Brille, eine kleine baufällige Hütte zum Wohnen mussten her) und es sehr mühselig war, Neues zu verdienen. Die zusätzliche Währung Flips kann man nur begrenzt selber erwirtschaften (wird sie aber umso schneller los, um Aufgaben, die man nicht abarbeiten möchte, zu überspringen) und meine Urlaubskasse war nicht auf Zusatzausgaben eingestellt – All-Inclusive sollte die Reise sein.

Größeres Haus

Größeres Haus

Toll wäre es, wenn es einen Platz zum Handeln gäbe. Oft bekommt man Belohnungen für seine Arbeit, die man selber nicht brauchen kann, wie z. B. Blutreseren. Die sind für mich als Journalistin nicht so spannend wie für einen Arzt. Kennt man aber keinen Arzt, wirft man das gute Zeug einfach auf die Straße. Wäre doch schön, wenn man die statt dessen gegen z. B. ein neues Gerücht tauschen könnte. Oder auch Kleidung. Die wird teilweise limitiert angeboten. Aber was hat man davon, wenn man die Sammlerstücke später nicht mit Gewinn wieder verkaufen kann. Auch „mein“ Grundstück hätte ich gerne noch ein bisschen rausgeputzt. Bis auf das Haus kann man da nichts auswählen – und das ist eigentlich auch nur eine Möglichkeit, seinen Kram zu lagern. Privatparties im eigenen Haus? Das wäre cool.

Mein Kram

Mein Kram

Was mir auch fehlt ist eine Möglichkeit, mit anderen Teilnehmer ausserhalb von Tennisturnieren, Parties oder in der eigenen Abteilung zu chatten. Klar kann man sich Nachrichten schicken, aber so ein Dauerchat im Sichtfeld wäre schon cool gewesen. Oder ein „Treffpunkt“ an dem man sich  - ausserhalb der eigenen Abteilung - aufhalten kann, um  Kontakte zu anderen Berufsgruppen zu knüpfen. Der Biergarten eignet sich beispielsweise sicher zu mehr als ein paar Minuten Party. Man könnte hier auch prima Leute kennen lernen. Können einem eigentlich Gangster, wenn man mit ihnen Tennis spielt, etwas aus dem Inventar stehlen? Oder kann ein Koch mir etwas zubereiten, was meine Ausdauer stärkt? Oder hat vielleicht sogar der Wunderheiler eine Pille, die mich im Tennis unschlagbar macht? Es wäre schön, wenn die einzelnen Berufsgruppen innerhalb des Spiels bewusst aufeinander träfen und auf solche Art interagieren könnten. Hmmm – ich kenne da jemanden, der genau jetzt sagen würde „Hey – coole Idee, aber wissen Sie, wie viel Arbeit das macht???“.
Naja, wer hat gesagt, dass es leicht ist :-) .

Was ich übrigens richtig cool finde, ist die Fliplife Universität! Das kommt mir als wissbegierigem Menschen natürlich sehr entgegen. Ich habe mich während meinem Urlaub an der Uni eingeschrieben – über zwei Scheine bin ich aber in der Woche nicht hinaus gekommen. Allgemeinwissen war noch nie meine Stärke. Und auch die Einbindung von RL-Firmen wie Bayer und Daimler ist sehr gut gemacht. Direkt Kontakte zu den Unternehmen wären vielleicht noch eine spannende Erweiterung.

Soviel für heute. Falls ihr noch Fragen habt, sprecht mich einfach an!

Alles liebe, eure June *blowkiss“

 

 

 

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Ganze Pute vom Grill

Jetzt hab ich schon so einen coolen Grill und trotzdem habe ich bisher nur Würstchen und Putenbrust drauf gelegt. Das musste aufhören! Experimentierfreudig und wie ich finde sehr mutig habe ich meine Eltern zum Puten-Essen eingeladen. Und zwar nicht zu Putencurry mit Reis, auch nicht zu gegrillter Putenbrust… nein, ich habe eine beim nahen Bauern frisch geschlachtete 6 kg Pute besorgt und diese in 2,5 h im Kugelgrill knusprig braun gegart. KÖSTLICH.

Start

Start

Erst habe ich mich nicht getraut. Zumal im Rezept steht, dass man Erfahrungen im Kugelgrillen braucht (die ich NATÜRLICH nicht habe). Aber es war erstaunlich einfach die Temperatur über 2,5 h konstant zwischen 170 und 230 °C zu halten. Und das Ergebnis… super! Zart, saftig und knusprig. Jetzt habe ich allerdings noch sooo viel Pute über. Puuuhhh – eine Woche Pute,  danach können wir kein Geflügel mehr sehen.

Halbzeit

Halbzeit

Wer ein paar Details möchte, hier das Rezept:
Am Vorabend die Innereien aus der ganzen 5 kg Pute entfernen, sie unter fließendem kaltem Wasser abspülen (merke gerade beim Rezept abschreiben, dass ich diesen Schritt ausgelassen habe *g) und abtropfen lassen, aber nicht trocken tupfen. In einer kleinen Schüssel Salz und Pfeffer vermischen und die Pute innen und außen damit einreiben. Die Pute in eine Aluschale legen und unbedeckt für 12 h in den Kühlschrank stellen.

Am Tag der Zubereitung die Pute aus dem Kühlschrank nehmen. Falls die Haut trocken aussieht, ist es in Ordnung. Die Pute nicht abspülen. 1 Std. bei Zimmertemperatur ruhen lassen (habe ich auch nicht gemacht), dann Beine, Brust und Flügel mit weicher Butter bestreichen. Den Kugelgrill für indirekte mittlere Hitze vorbereiten (Kohle im Halbkreis auf den Kohlerost verteilen, auf die andere Seite ein Aluschale mit Wasser stellen).

Ziel

Ziel

Zwei Zwiebeln, eine Möhre, 1 – 2 Stangen Sellerie grob hacken und in eine geschlossene Aluschale legen. 1 TL getrockneter Rosmarin, 1 TL getrockneter Thymian, 1 TL getrockneter Salbei dazu geben, die Pute mit der Brustseite nach unten auf das Gemüsebett legen und auf das Grillrost auf die Etage über die Aluschale mit Wasser stellen.
Die Pute eine Stunde bei 170 – 230 °C im geschlossenen Kugelgrill grillen. Nach einer Stunde wird der Vogel umgedreht und erneut ca. 1,5 h bei o. g. Temperatur grillen.  In der „Drehpause“ bei Bedarf Kohle nachlegen. Nach einer weiteren halben Stunde prüfen, ob die Flügelsptzen und Beinenden nicht zu dunkel werden. Fall nötig müssen diese mit Filie umwickelt werden. Am Ende der 2,5 stündigen Garzeit sollte die Kerntemperatur an der dicksten Stelle des Schenkels  75 °C betragen.
Die Pute jetzt vom Grill nehmen, ein bisschen bei Zimmertemperatur ziehen lassen und zwischenzeitlich aus dem Grillgemüse und dem Sud eine Soße zaubern – fertig.

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Erster Reisebericht aus Fliplife.com

Wer hätte das gemacht. June macht sich noch mal auf, neue Welten zu erforschen. Die alte Abenteuerin! Erinnert sich einer meiner Leser noch an die Anfänge dieses Blogs und June? Als sie vor lauter durch die Welten reisen nicht mehr zum bloggen kam, habe ich das einfach übernommen. Aber June lebt noch – und macht sie mal wieder auf den Weg und guckt sich in den Online-Welten um. Gestartet ist sie heute zu einem Kurzurlaub nach „Fliplife.com„. Hier ihr erster Bericht, den sie mir zugeschickt hat:

„Hallo ihr Lieben, ich melde mich aus dem Urlaub. Ich habe eine Woche Pauschal-Rundreise durch Fliplife gebucht. Einreise war easy und problemlos. Die Kleiderauswahl ist allerdings anfangs sehr eingeschränkt (weißes, langweiliges T-Shirt), welches mir natürlich nicht besonders geschmeichelt hat. Und nach kurzem Umsehen musste ich feststellen… mit Urlaub hat das hier wenig zu tun. Vielmehr heisst es hier… arbeiten, arbeiten, arbeiten und in seiner Freizeit spielt man Fußball, Tennis oder boxt. Puah – wo ist denn der Massage-Salon für meinen geschundeten Körper? Mein Fazit nach einem Tag:

  1. Ich habe ein Zelt
  2. Ich habe mein Zelt voller Kram
  3. Ich hab ein paar Projekte abgeschlossen und war fleissig
  4. Ich bin einer Abteilung beigetreten, kann denen aber noch nicht wirklich weiter helfen. Der Teil erinnert mich ein bisschen an meinen Urlaub in pennergame.de – ohhah – ist das schon lange her. Erinnert sich noch jemand daran?
  5. Ich habe zwei neue Shirts, eine Zweitbrille und eine Zweitfrisur
  6. Ich spiele Fußball *g
  7. Ich bin pleite und habe keine Energie mehr
Mein Grundstück am Stadtrand (den Holzfäller kenne ich NICHT)

Mein Grundstück am Stadtrand (den Holzfäller kenne ich NICHT)

Soviel für heute. Nach diesem anstrengenden „Urlaubstag“ bin ich geschafft, krabbel in mein Zelt und hoffe, dass die Luft in der Luftmatratze bleibt.
CU – Eure June
PS: Wer auch vorbei gucken will – hier der Link zur Anmeldung

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