Mittagspause mal anders

Heute möche ich euch gerne eine wahre Geschichte erzählen. Also:

“Es war einmal am heißesten Tag des Jahres im beschaulichen Remscheid. Die emsigen Mitarbeiter im Kundenservice eines großen deutschen Sport- und Freizeitartikelherstellers arbeitet fleissig und freuten sich ihres Lebens. Doch plötzlich wurden sie jäh aus ihrem konzentrierten Arbeiten gerissen. Ein Geraschel am Fenster… Gekratze… Tumult. Ein Kopf erschien und rief  “Jutta W. – kommen Sie schnell raus – wir holen Sie zum Mittagessen ab.”. Die Aufgeforderte ließ sich nicht zweimal bitten. Essen war eins der Wörter, bei denen sie einfach nicht widerstehen konnte.

Das Auto war klimatisiert und so ging es mit fröhlichen Liedern auf den Lippen zum nächsten Schnellimbiss. Döner to go war das Motto. Gegessen werden sollte heute abseits des Trubels in der idyllischen Natur – in der Nähe der Festung Hammerstein. Es war wunderschön – und nach dem Speisen wollte noch die Gegend erkundet werden. Mutig wurde ausgeschritten, die Festung besichtigt und ganz nebenbei (quasi total zufällig)  noch ein  Schatz gehoben.

Aufwärts :-)

Aufwärts :-)

Doch was war das? Genau vor ihnen und interessant anzusehen – kunterbunt und doch aus kaltem Metall? Ein Geheimgang? Verschlossen? Wo führte der hin, wo kam der her? Die vier Forscher wollten mehr wissen. Vergessen war die Hitze, die begrenzte Mittagspausenzeit und die unwegsame Landschaft. Das Abenteuer vor Augen machten sie sich auf den Weg, das Licht am Ende des Tunnels zu finden. Da dieser aber verschlossen war, hieß es: Oben drüber. Es wurde hochgeklettert, über Stöcke und Steine gestiegen, Brennesselfelder durchquert, Kuhweiden passiert, Straßen gekreuzt und dann wurde sich auf der anderen Seite wieder an den Abstieg gemacht. Hier wurde dann gerutscht, Halt gesucht, sich an Dornen zerschnitten und mitsamt morscher Bäume fast in die Tiefe gestürzt. Hitze? Zecken? Dornen? All das haben die vier nicht wahrgenommen – sie wollten nur eins – den Ausgang des Eingangs  (oder war es der Eingang des Ausgangs???) finden. Und… sie haben ihn gefunden!Was für eine Freude!!!

Naßgeschwitzt, zerkratzt, Parasiten befallen, zerzaust und krebsrot im Gesicht kamen die vier zwei Stunden nach Aufbruch an ihren Arbeitsplatz zurück. Da es keine Dusche gab, blieb es zum Schluß beim Trikottausch… Fazit: Schön wars! (also die Pause jetzt *g). What’s coming next?”

Der Ausgang... oder Eingang? Der Ausgang! Oder der Eingang? Auf jeden Fall hier: DAS ZIEL
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Eine Antwort zu Mittagspause mal anders

  1. Ghost schreibt:

    Man man man, mich würde langsam mal interessieren, wo zu Henker du arbeitest. Im Abenteuerland? Ode wie, oder was?

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