Wie es ist, ein StartUp zu sein

Ihr wißt doch, was ein StartUp ist, oder? Laut Wikipedia ist es ein Unternehmen in der Gründung. In der Online-Enzyklopädie steht unter Unternehmensgründung viel über Rechtsformen, Verträgen, Verpflichtungen und Steuern – wie laaaangweiliiigggg. Für mich bedeutet ein StartUp vor allem der Zusammenschluß von Leute mit Ideen und Träumen und der Verrücktheit, sie einfach auszuprobieren.

Leider ist das nicht immer ganz einfach. Ein StartUp bedeutet nämlich meist (besonders am Anfang) “kein Geld” und “erstmal investieren”. Alles Dinge, die man sich – ohne reichen Erbonkel oder einem schönen Lottogewinn – ab einem gewissen Alter und mit diversen Verpflichtungen (bei mir z. B. zwei Kinder und ein Reihenmittelhaus) nicht mehr leisten kann. Ideen sind da, verrückte Leute auch, aber Zeit bleibt neben dem Broterwerb leider nicht mehr :-( … oder doch?

Ja! Bei mir gings! Nicht etwa, weil ich ein so gutes Zeitmanagement habe oder mit 3 Stunden Schlaf pro Nacht auskomme. Auch nicht, weil ich meine Kinder ab 15.00 Uhr mit Schlafmitteln ruhig stelle und dann mit Hilfe einer Zeitmaschine ein paar Stunden zurück reise. Nein, das alles ist es nicht. Es ging, weil ich einen Arbeitgeber habe, der es selber spannend findet, immer wieder Neues auszuprobieren. Eine Firma, bei dem es flache Hirarchien gibt und in dem gute Ideen nicht bereits im Anfangsstadium aus politischen Gründen gekippt wird. Wenn das Familienunternehmen dann noch (trotz 90jähriger Tradition) stark ITgetrieben ist, von Enterprise 2.0 nicht nur mal was gehört hat, sondern es aktiv einsetzt und mich trotz der Lektüre meines Blogs und dem Verfolgen meines Twitter-Stream eingestellt hat… tja, was soll ich sagen… dann geht eigentlich alles.

Aus dem Grund kann ich euch auch schreiben, wie es sich anfühlt, ein StartUp zu sein… es ist TOLL. Es ist spannend, die ersten Ideen auszutüfteln und zu überlegen, wie was gemacht werden kann. Es macht Spaß, in 15 Minuten “mal eben” einen Firmennamen zu finden und sich dann über die verschiedenen Vorschläge zu einem Logotier kaputt zu lachen (und es abends bei netten Gesprächen und einer flasche stillem Wasser von Nicky aus Stempelgummi geschnitzt zu bekommen – ja, die kann das einfach so). Es kribbelt, wenn man einem im Backend fertigen System ein Design verpasst und man freut sich wie ein Schneekönig, wenn das Projekt dann online geht. Welches Projekt? Na, www.hoogoo.de natürlich! Guckt es euch mal an, denn ihr habt die Wal.

Suchspiel: Wo bei hoogoo.de hat sich June versteckt?

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Nicht das jetzt alles vorbei wäre! Jetzt gehts erst richtig los. Wie kriegen wir mehr Follower auf Twitter und Fans in unsere FaceBook Gruppe? Woher kommen die ersten Käufer und warum? Welche Art von Online-Marketing oder klassischer PR machen wir und mit welchen Parntern? Bieten wir ein Ranking der Designs an und brauchen wir eine Community? Sollen unsere Kunden ihre eigenen Produkte verkaufen können und sollten wir noch mehr Payment Varianten einbauen? Einen Newsletter? SEO, SEM, EMail-Marketing und wie oft bloggen wir eigentlich und worüber? … Fragen über Fragen und die nächsten Ideen klopfen auch schon an die Tür.

Nur gut, dass nebenbei auch noch das Tagesgeschäft zu erledigen ist, sonst würde ich wahrscheinlich völlig durchdrehen *g.

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Eine Antwort zu Wie es ist, ein StartUp zu sein

  1. manfredgerman schreibt:

    Ich finde es nicht schlecht,das Sie und Ihre Mitstreiter in Ihrer Firma und mit der Firmenleitung diesen Weg beschreiten. Ich wünsche Ihen viele erfolgreiche Ideen und immer zufriedene Kunden.

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