Ganz hat es nicht geklappt. Eigentlich wollte ich ja mal einen Testtag komplett aufs Online-Sein verzichten. Aber so einfach wie gedacht, ist es dann doch nicht. OK, diesen Social-Media-Kram, den kann man ganz gut weg lassen. Es durchzuckt einen zwar schon von Zeit zu Zeit mal zu gowallern (vor allem wenn man durch Tuttlingen fährt und denjenigen, der dort fast jeden Spot angelegt hat, persönlich kennt) oder seinen aktuellen Gemütszustand über Twitter zu verbreiten. Doch mit einem Kopfschütteln ist das schnell wieder vorbei (ok, bevor ihr was sagt, als ich dann in Freiburg angekommen bin, MUSSTE ich einfach ein “Hallo, bin da” twittern!!!).
Wesentlich schwieriger war es da für mich, liebgewonnene, alltägliche Zusatzinfos auszublenden. “Wie war noch gleich der Hint bei dem Cache?”, “Ist hier vielleicht was Spannendes in der Nähe?” und “Wo gibt es was zu Essen?”. Wie haben wir das eigentlich früher gemacht? So GANZ ohne Handy… oder noch vor wenigen Monaten, als ich KEINE Datenflat oder sogar noch KEIN onlinetaugliches Mobilfunkgerät hatte? Unvorstellbar!
Vor allem wenn man, mitten in Deutschland, auf der Suche nach etwas Essbarem durch eine Geisterstadt kommt. Eigentlich war es natürlich keine richtige Geisterstadt, aber um kurz vor 13.00 Uhr an einem sonnigen Augusttag war Hüfingen komplett ausgestorben. Alle Geschäfte und Lokale waren entweder in der Mittagspause oder im Betriebsurlaub. Betriebsurlaub? Mitten in der Hauptferienzeit? Na, denen muss es ja gut gehen… aber gruselig war’s schon!





