Wer mich kennt, der weiß, dass ich der typische DAU bin. Programme, die ich benutzen soll oder will, die kenne ich – und zwar so in dem Bereich, wie ich es brauche – alles andere… keine Ahnung!
Jetzt wurde ich aber die Woche wieder mal dazu genötigt, nützliche neue Tools kennenzulernen, die einem EIGENTLICH das Leben leichter machen sollen. Eigentlich! Mich haben sie aber erstmal fast zur Verzweiflung getrieben. Und das kam so:
Im Büro gibt es immer mehr Accounts, die wir mit mehreren Personen nutzen. Da ist es ungünstig, sein “übliches” Passowort zu benutzen – logisch. Also – nachdem ich mich längere Zeit gewehrt habe – hab ich mir 1Password gekauft, um nicht auf allen Rechnern irgendwelche Notizen mit Passwörtern für dieses oder jenes zu haben. 1Password ist wirklich ein praktisches Programm, das, wenn es mal richtig eingerichtet ist, viel Zeit und vor allem Passwortmerkerei spart. WENN es denn erstmal richtig eingerichtet ist.
Das Chaos begann, als ich direkt alle meine Passwörter in solche kryptischen Zeichenkombinationen geändert und in 1Password auf dem Firmenrechner gespeichert habe. Herrlich, jetzt ist alles sicher und einfach zu öffnen… oder nicht? Ausprobiert, geklappt. Also hab ich noch schnell 1Password auf dem Notebook installiert und ab gings in den Feierabend.
Abends wollte ich dann wie üblich mit dem Laptop im Bett, “nochmal kurz Mails checken”. Aber – ähm – wie war jetzt das Passwort? Mist… keine Ahnung. Und in der 1Password Version auf dem Rechner is ja noch nix gespeichert (wie – geht das nicht automatisch???). So eine Sch… Also fluchs das Passwort zurückgesetzt und… ach… Mist – der eMail-Account, auf den der “ich generiere mir ein neues Passwort”-Link geschickt wird, hat ja auch ein neues Passwort. Ach was soll’s, dann beantworte ich halt diese albernen Sicherheitsfragen. 1. Haustier und ähm… Trauzeugin? Hab ICH das mal ausgewählt? Und warum erkennt er meine Antworten nicht – gleich 3 x nicht… und wie – jetzt ist der Account 24 Stunden gesperrt? WTF!!! Das darf doch wohl nicht wahr sein!!!
Dank @peter_hacker hat sich dann aber am nächsten Morgen alles ins Gute gewandelt. Er hat mir einen Link zu einem MacWorld-Video geschickt, der zeigt, wie man mit Dropbox (jaaa – ich weiß, dass IHR das alle kennt, ich hatte davon aber vorher noch nie was gehört) alle 1Password-Daten auf den Macs synchronisiert. Also erstmal alle Passwörter auf dem “Mutterschiff” im Büro gespeichert, dann eine Datei erzeugt, diese in Dropbox geschoben und von da auf das Notebook gesaugt. Perfekt – funzt! Und das iPhone??? Oah… ich glaube, ich such mal nach einem Video das zeigt, wie ich 1Password auf dem iPhone richtig nutze *g.






Oh Gott….vergessene Passwörter sind meine Spezialität
Ich wusste gar nicht das man Passwörter kaufen kann, bisher habe ich mich immer auf den berühmtennassen Aufnehmer gestzt und mir selber was ausgedacht*gg*
Hi Tina, Passwörter kaufst du nicht, nur das Speicherprogramm