Tja, Junes Kurzurlaub nach Fliplife ist schon wieder zu Ende. Natürlich will ich euch ihr Fazit nicht vorenthalten:
“Hey ihr Lieben. So, nach einer Woche Urlaub bin ich wieder zurück und muss euch sagen – Erholung geht anders. Obwohl ich nach meinem ersten Tag schnell rausgefunden habe, dass man neben Arbeiten und Sport treiben auch Parties feiern kann, muss ich doch sagen, dass mir ein bisschen was gefehlt hat. Grundsätzlich ist die Idee ja witzig, im Urlaub einen neuen Job zu erlernen und interessante Aufgaben zu erfüllen. Je länger man sich aber im Land aufhält, umso länger dauert es, einen Job abzuschließen. Bei Projektlaufzeiten von 8 – 72 Stunden wird es schon langweilig. Hinzu kommt, dass das “Begrüßungsgeld” schnell aufgebraucht ist (ein neues Shirt, eine Brille, eine kleine baufällige Hütte zum Wohnen mussten her) und es sehr mühselig war, Neues zu verdienen. Die zusätzliche Währung Flips kann man nur begrenzt selber erwirtschaften (wird sie aber umso schneller los, um Aufgaben, die man nicht abarbeiten möchte, zu überspringen) und meine Urlaubskasse war nicht auf Zusatzausgaben eingestellt – All-Inclusive sollte die Reise sein.
Toll wäre es, wenn es einen Platz zum Handeln gäbe. Oft bekommt man Belohnungen für seine Arbeit, die man selber nicht brauchen kann, wie z. B. Blutreseren. Die sind für mich als Journalistin nicht so spannend wie für einen Arzt. Kennt man aber keinen Arzt, wirft man das gute Zeug einfach auf die Straße. Wäre doch schön, wenn man die statt dessen gegen z. B. ein neues Gerücht tauschen könnte. Oder auch Kleidung. Die wird teilweise limitiert angeboten. Aber was hat man davon, wenn man die Sammlerstücke später nicht mit Gewinn wieder verkaufen kann. Auch “mein” Grundstück hätte ich gerne noch ein bisschen rausgeputzt. Bis auf das Haus kann man da nichts auswählen – und das ist eigentlich auch nur eine Möglichkeit, seinen Kram zu lagern. Privatparties im eigenen Haus? Das wäre cool.
Was mir auch fehlt ist eine Möglichkeit, mit anderen Teilnehmer ausserhalb von Tennisturnieren, Parties oder in der eigenen Abteilung zu chatten. Klar kann man sich Nachrichten schicken, aber so ein Dauerchat im Sichtfeld wäre schon cool gewesen. Oder ein “Treffpunkt” an dem man sich - ausserhalb der eigenen Abteilung - aufhalten kann, um Kontakte zu anderen Berufsgruppen zu knüpfen. Der Biergarten eignet sich beispielsweise sicher zu mehr als ein paar Minuten Party. Man könnte hier auch prima Leute kennen lernen. Können einem eigentlich Gangster, wenn man mit ihnen Tennis spielt, etwas aus dem Inventar stehlen? Oder kann ein Koch mir etwas zubereiten, was meine Ausdauer stärkt? Oder hat vielleicht sogar der Wunderheiler eine Pille, die mich im Tennis unschlagbar macht? Es wäre schön, wenn die einzelnen Berufsgruppen innerhalb des Spiels bewusst aufeinander träfen und auf solche Art interagieren könnten. Hmmm – ich kenne da jemanden, der genau jetzt sagen würde “Hey – coole Idee, aber wissen Sie, wie viel Arbeit das macht???”.
Naja, wer hat gesagt, dass es leicht ist
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Was ich übrigens richtig cool finde, ist die Fliplife Universität! Das kommt mir als wissbegierigem Menschen natürlich sehr entgegen. Ich habe mich während meinem Urlaub an der Uni eingeschrieben – über zwei Scheine bin ich aber in der Woche nicht hinaus gekommen. Allgemeinwissen war noch nie meine Stärke. Und auch die Einbindung von RL-Firmen wie Bayer und Daimler ist sehr gut gemacht. Direkt Kontakte zu den Unternehmen wären vielleicht noch eine spannende Erweiterung.
Soviel für heute. Falls ihr noch Fragen habt, sprecht mich einfach an!
Alles liebe, eure June *blowkiss”





















