Ganze Pute vom Grill

Jetzt hab ich schon so einen coolen Grill und trotzdem habe ich bisher nur Würstchen und Putenbrust drauf gelegt. Das musste aufhören! Experimentierfreudig und wie ich finde sehr mutig habe ich meine Eltern zum Puten-Essen eingeladen. Und zwar nicht zu Putencurry mit Reis, auch nicht zu gegrillter Putenbrust… nein, ich habe eine beim nahen Bauern frisch geschlachtete 6 kg Pute besorgt und diese in 2,5 h im Kugelgrill knusprig braun gegart. KÖSTLICH.

Start

Start

Erst habe ich mich nicht getraut. Zumal im Rezept steht, dass man Erfahrungen im Kugelgrillen braucht (die ich NATÜRLICH nicht habe). Aber es war erstaunlich einfach die Temperatur über 2,5 h konstant zwischen 170 und 230 °C zu halten. Und das Ergebnis… super! Zart, saftig und knusprig. Jetzt habe ich allerdings noch sooo viel Pute über. Puuuhhh – eine Woche Pute,  danach können wir kein Geflügel mehr sehen.

Halbzeit

Halbzeit

Wer ein paar Details möchte, hier das Rezept:
Am Vorabend die Innereien aus der ganzen 5 kg Pute entfernen, sie unter fließendem kaltem Wasser abspülen (merke gerade beim Rezept abschreiben, dass ich diesen Schritt ausgelassen habe *g) und abtropfen lassen, aber nicht trocken tupfen. In einer kleinen Schüssel Salz und Pfeffer vermischen und die Pute innen und außen damit einreiben. Die Pute in eine Aluschale legen und unbedeckt für 12 h in den Kühlschrank stellen.

Am Tag der Zubereitung die Pute aus dem Kühlschrank nehmen. Falls die Haut trocken aussieht, ist es in Ordnung. Die Pute nicht abspülen. 1 Std. bei Zimmertemperatur ruhen lassen (habe ich auch nicht gemacht), dann Beine, Brust und Flügel mit weicher Butter bestreichen. Den Kugelgrill für indirekte mittlere Hitze vorbereiten (Kohle im Halbkreis auf den Kohlerost verteilen, auf die andere Seite ein Aluschale mit Wasser stellen).

Ziel

Ziel

Zwei Zwiebeln, eine Möhre, 1 – 2 Stangen Sellerie grob hacken und in eine geschlossene Aluschale legen. 1 TL getrockneter Rosmarin, 1 TL getrockneter Thymian, 1 TL getrockneter Salbei dazu geben, die Pute mit der Brustseite nach unten auf das Gemüsebett legen und auf das Grillrost auf die Etage über die Aluschale mit Wasser stellen.
Die Pute eine Stunde bei 170 – 230 °C im geschlossenen Kugelgrill grillen. Nach einer Stunde wird der Vogel umgedreht und erneut ca. 1,5 h bei o. g. Temperatur grillen.  In der “Drehpause” bei Bedarf Kohle nachlegen. Nach einer weiteren halben Stunde prüfen, ob die Flügelsptzen und Beinenden nicht zu dunkel werden. Fall nötig müssen diese mit Filie umwickelt werden. Am Ende der 2,5 stündigen Garzeit sollte die Kerntemperatur an der dicksten Stelle des Schenkels  75 °C betragen.
Die Pute jetzt vom Grill nehmen, ein bisschen bei Zimmertemperatur ziehen lassen und zwischenzeitlich aus dem Grillgemüse und dem Sud eine Soße zaubern – fertig.

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Erster Reisebericht aus Fliplife.com

Wer hätte das gemacht. June macht sich noch mal auf, neue Welten zu erforschen. Die alte Abenteuerin! Erinnert sich einer meiner Leser noch an die Anfänge dieses Blogs und June? Als sie vor lauter durch die Welten reisen nicht mehr zum bloggen kam, habe ich das einfach übernommen. Aber June lebt noch – und macht sie mal wieder auf den Weg und guckt sich in den Online-Welten um. Gestartet ist sie heute zu einem Kurzurlaub nach “Fliplife.com“. Hier ihr erster Bericht, den sie mir zugeschickt hat:

“Hallo ihr Lieben, ich melde mich aus dem Urlaub. Ich habe eine Woche Pauschal-Rundreise durch Fliplife gebucht. Einreise war easy und problemlos. Die Kleiderauswahl ist allerdings anfangs sehr eingeschränkt (weißes, langweiliges T-Shirt), welches mir natürlich nicht besonders geschmeichelt hat. Und nach kurzem Umsehen musste ich feststellen… mit Urlaub hat das hier wenig zu tun. Vielmehr heisst es hier… arbeiten, arbeiten, arbeiten und in seiner Freizeit spielt man Fußball, Tennis oder boxt. Puah – wo ist denn der Massage-Salon für meinen geschundeten Körper? Mein Fazit nach einem Tag:

  1. Ich habe ein Zelt
  2. Ich habe mein Zelt voller Kram
  3. Ich hab ein paar Projekte abgeschlossen und war fleissig
  4. Ich bin einer Abteilung beigetreten, kann denen aber noch nicht wirklich weiter helfen. Der Teil erinnert mich ein bisschen an meinen Urlaub in pennergame.de – ohhah – ist das schon lange her. Erinnert sich noch jemand daran?
  5. Ich habe zwei neue Shirts, eine Zweitbrille und eine Zweitfrisur
  6. Ich spiele Fußball *g
  7. Ich bin pleite und habe keine Energie mehr
Mein Grundstück am Stadtrand (den Holzfäller kenne ich NICHT)

Mein Grundstück am Stadtrand (den Holzfäller kenne ich NICHT)

Soviel für heute. Nach diesem anstrengenden “Urlaubstag” bin ich geschafft, krabbel in mein Zelt und hoffe, dass die Luft in der Luftmatratze bleibt.
CU – Eure June
PS: Wer auch vorbei gucken will – hier der Link zur Anmeldung

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Unsere Adventskalender 2012

Um wieder reinzukommen in die ganze Bloggerei, mach ich mal bei der Blogparade vom Ostwest4len mit. Nicht, weil ich so ein großer Blogparaden-Fan wäre (eher gar nicht), sondern weil ich das Thema mag. Es lautet nämlich: Zeigt mir euren Adventskalender. Gerne lieber Marc (schade übrigens, dass es bei dieser Parade keine Schokolade zu gewinnen gibt *g) :-) .

Aber, bevor ich euch unsere diesjährigen Kalender zeige (schon um das erste Törchen beraubt, weil die Kids sich heute Morgen natürlich schon VOR dem Wecker-Klingeln um 5.45 Uhr draufgestürtzt haben), ein paar Worte dazu. Also erstmal muss ich loswerden, dass ich Adventskalender liebe. Sie sind toll! Sie schenken Freude, die verkürzen die Zeit bis Weihnachten, sie zeigen, dass jemand an einen gedacht und sich Mühe gemacht hat. Sie sind einfach toll und erfreuen Groß und Klein. Letztes Jahr habe ich einen Teebeutel-Adventskalender bekommen und habe mich sehr gefreut. Dieses Jahr bin ich leider leer aus gegangen :-( . Dafür war ich selber fleissig und habe die Kalender meiner Kids mit kleinen Geschenken und Süssigkeiten geschmückt.

Die Kalender selber sind Handgestickt. Den Blauen – der meiner Tochter gehört – habe ich, während ich mit ihr schwanger war, bestickt. Den anderen hat meine Mutter vor gut rund 40 Jahren für mich gestickt (mal sehen, ob sich die “Wir sticken Adventskalender-Tradition in unserer Familie weiter durchsetzt). Er gehört jetzt meinem Sohn. Was die Kids dieses Jahr dran hängen haben wollten, war schnell klar. Der Sohn “Was von Borussia” und die Tochter “Nicci wäre toll”. Hmmm – ok. Dann also im Fan-Shop und bei Ebay Ausschau gehalten und zwei “Tüten Gemischtes” gekauft, verpackt und mit Gummibärchen ergänzt. Fertig! Wie sie aussehen? Na so:

Ach ja… die Fußball-Gummibärchen – von mir extra im Fanshop mitbestellt – schmeckten dem Herrn Sohn natürlich nicht. Da meine Tochter sie mochte, gehen wir jetzt folgendermaßen vor: Wenn ein Geschenk am Kalender hängt, schneidet jeder das Päckchen am eigenen Kalender ab. Sind aber Gummibärchen die Beute des Tages, dann bedient sich jeder am Kalender des anderen. Ich hatte nämlich keine Lust, die noch mal alle umzuhängen.

Ich wünsche euch allen eine frohe Adventskalender-Zeit und schöne Überraschungen hinter den Türchen!

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I am blogging again

Es gibt Zeiten, da bloggt man und es gibt Zeiten, da bloggt man nicht. Ich hatte jetzt eine ziemlich lange Phase, in der ich nicht gebloggt habe. Warum? Hm – gute Frage. Ich war mir nicht sicher, ob der Kram, den ich hier verzapfe, überhaupt jemanden interessiert.

Naja, ich weiss immer noch nicht, ob es jemanden interessiert, aber ich weiss, dass mir mein Blog gut gefällt. Manchmal sitze ich abends da und blättere durch die Seiten. Dann lächle ich und erinnere mich an vergangene Zeiten. An Dinge, die mir mal wichtig waren, an Sachen, die mir passiert sind und an Menschen, denen ich begegnet bin. Und dann denke ich mir: Wie cool, das alles nachlesen zu können.

Darum geht es jetzt weiter! :-) Ab sofort werde ich wieder öfter Sachen erzählen, von denen ich denke, dass ich mich gerne später noch mal daran erinnern möchte. Lest mit, wenn ihr mögt!

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Tines Kalender – ein MUSS

Bereits 2 Jahre freue ich mich über einen kleinen Kalender auf dem Schreibtisch. Entworfen, fotografiert und verschickt an mich wurde er von der lieben Ramazottine… und die Produktion des 2012er Kalenders ist bereits abgeschlossen. Hier ein erstes Foto:

Um mir auch nächstes Jahre Tines tolle Fotos für meinen Schreibtisch zu sichern, habe ich mich NATÜRLICH an der Verlosung beteiligt und ein Gedicht für den Jahreswechsel geschrieben. Probiert es doch auch. Hier zur Inspiration noch mal meins:

2010, das hatte Speed,
und davon mehr, als I need,
Jetzt hoff ich mal, dass zweitausendtwelve,
einiges für mich hat, in seinem shelf.
Wie wäre es mit Gemütlichkeit und Tenderness,
mit Langeweile und Courteousness?
Was ich nicht brauche, ist Bling-Bling,
Doch liebe Kinder, das wär’ mein Thing.
Ich nähme auch einen neuen Superman,
halt so einen, der alles can!
Zuviel gewished für heut?
Sagt es mir, ihr lieben Leut!

Tines Kalender ist der Hammer!
Ohne ihn, wär’ mein Leben klammer.
Ich nutz ihn schon im zweiten Jahr,
und guck täglich drauf, ja, das ist wahr!
Er steht auf meinem Arbeitstisch,
ohne ihn, da läuft es nich.
Ich freu mich schon auf die nächste Edition
und warte darauf auch heute schon (ungeduldig)

Ach ja – und so sahen die Kalender der letzten beiden Jahre aus:

Kalender 2011

Kalender 2010

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Blog’n'Roll Holland: Toverland

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wegen schlechtem Wetter und anderen ungünstigen Umständen, haben wir unseren Besuch im Toverland - einem Freizeitpark bei Venlo – verschieben müssen. Aber gibt es einen schöneren Schulferienabschluss, als sich auf Achterbahnen den Wind durch die Haare wehen zu lassen? Mut zu sammeln in schwindelerregenden Höhen? Sich kreischend in Wassermassen zu stürzen? Oder einfach bei einer Pommes mit Majo zu sitzen und die Kinder zu beobachten, wie sie mit roten Wangen umherflitzen? Nein, gibt es nicht!

Das alles kann man im Toverland. Einem kleinen aber feinen Freizeitpark, der durch seinen großen Indoorbereich auch für “Wechselwetter” bestens geeignet ist. Egal ob groß oder klein, hier findet jeder genau die Attraktion, die für ihn richtig ist. Wir als bekennende Achterbahnfans haben uns auf der Booster Bike von 0 auf 75 km beschleunigen lassen und haben uns kreischend Troy, die schnellste Holzachterbahn der Beneluxländer runtergestürzt. Herrlich!

Absolut begeistert war ich von meiner Tochter, die alleine und ohne Angst den Hochseil-Parcourt bewältigt hat. Ich glaube, es war ihr ein bisschen unangenehm, dass ich ständig jubelnd unter ihr her lief – lach. Na, für eine Mutter mit Höhenangst ist es auch ein echter Kick, so ein mutiges Kind zu haben. Laurin war noch zu klein dafür – er hat sich statt dessen am Wasserspielplatz nass gemacht – im wahrsten Sinne des Wortes… wir konnten ihn auswringen. Machte aber nix – von der Wasserbahn, die uns vorwärts und rückwärts die Wasserfälle runtergeschickt hat, war er eh noch nicht ganz trocken… und wir anderen auch nicht.

Hach, es war ein richtig schöner Tag. Dank Wechselwetter – Morgens hatte es geregnet – war es schön leer und man musst nirgendwo länger als 5 Minuten anstehen. Bei Regen ging es auf die kleine Indoor-Achterbahn, auf das Kettenkarussell und in die Kletterhalle. Also hier auf jeden Fall eine dicke Empfehlung! Und mit 22 Euro Eintritt auch wirklich mal ins Familienbudget einplanbar. ÜBRINGENS: Dieses Jahr hat das Toverland 10jähriges Jubiliäum, und alle Kinder, die 10 Jahre alt sind, können den Park kostenlos besuchen!

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Blog’n'Roll Holland: Burgers Zoo

Wir haben aber auch ein Glück… naja, wenn Engel reisen *g. Eigentlich war für den Donnerstag, den wir uns für einen Besuch im Burgers’ Zoo vorgemerkt haben, Wechselwetter mit Schauern angesagt. Aber die Sonne strahlt den ganzen Tag. Und auch unsere Gesichter, beim besuch dieses wunderschönen Zoos in Arnhem. Das der Kinder wegen der vielen exotischen Tiere und meins wegen der toll angelegten und weitläufigen Gehege, die sich – geordnet nach den dargestellten Lebensräumen – über 45 Hektar Fläche verteilten. Ganz schön viel zu Laufen…

Gestartet sind wir im Bush, dem überdachten tropischen Regenwald des Burgers’ Zoo. Absolut beeindruckend. Diese unglaubliche Pflanzenvielfalt, die farbenfrohen Blüten in unterschiedlichen Formen und Farben… der Knaller. Meine Tochter hat den Fotoapparat gar nicht mehr aus der Hand gelegt und gefühlt jedes einzelne Blatt fotografiert. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die Tiere wurden zur Nebensache. Obwohl… wenn einen dann noch ein Leguan aus den Blättern anblickt, ein “großer oranger Vogel” über einem her fliegt oder ein Flughund von der Decke baumelt… einfach super! Viel Zeit haben wir auch damit verbracht, zu überlegen, wo bei den tauchenden Seekühen vorne und hinten ist.

Irgendwann wurde es uns dann aber doch zu warm in den Tropen und wir sind zur Abkühlung in den Ocean “gesprungen”. Natürlich nur thematisch – ist klar. Ein Aquarium mit rieseigen Ausmaßen. Ich kann nicht abschätzen, wie viel Wasser in so einem Haibecken war, aber die dicke der Glasscheiben machte schon klar, dass die einen ganz schönen Druck aushalten müssen. Die Kinder drückten sich die Nase platt an Haibecken, und staunten nicht schlecht, als wir auf einmal abtauchten und die Rochen über uns her schwimmen sahen. Schon spannend, die meist knapp über dem Boden langschwimmenden Tiere mal von unten zu sehen. Von den vielen tausend kleinen kunterbunten Fischen, Korallen, Krebsen und Seesternen (habt ihr schon mal gesehen, wie sich so ein Tier auf dem Boden fortbewegt – wir jetzt schon) kann ich gar nicht einzeln berichten. Mir hat es sogar besser als mancher auf Unterwasserwelten spezialisierte Park. Noch besser hätte es mir aber gefallen, wenn ich nicht mit verschiedenen SMSen aus dieser Traumwelt gerissen worden wäre – aber ein bisschen Realität kann schließlich nicht schaden.

Nach dem Aquarium haben wir uns recht unkoordiniert und einfach immer “frei nach Schnauze” durch den Park bewegt. Haben Rudel voll verschiedener Tiere auf großen Weiden in der Safari fast wie in freier Wildbahn beobachtet, über die frechen Affen gelacht, haben Tiger, Löwen und Geparden herumstolzieren sehen, Erdmännchen haben fleissig ihre Höhlenlöcher bewacht, Vögelarten haben sich lautstark unterhalten und Geier haben uns Auge-in-Auge gegenüber gestanden. Na, ihr wisst selber, was für Tiere es alles im Zoo zu sehen gibt. Und die sind alle im Burgers’ Zoo vertreten. Und wir haben alle unsere neuen Lieblinge gefunden. Die Kids haben sich für die Blauducker entschieden und ich… tja, wenn ich mich an den Namen dieses Tieres noch erinnern konnte. Es war zusammen mit einer kleinen Bärenart im Gelände und sah einfach zu verrückt aus. Eine Mischung aus Ameisenbär, schlapporigem Hund, Bär und Affee. Den Namen hab ich noch nie gehört gehabt und – naja, wie ich jetzt merke, mir auch nicht gemerkt. Hat einer von euch einen Tipp?

Futterstationen für die Besucher gab es auch ausreichend, von Restaurants bis zu kleinen Snackstationen war für jeden etwas dabei.Super auch das Zoo-Alarm-System. Überall gibt es auf dem Boden die Notfall-Telefonnummern mit der Info über den Standort. Wenn was passiert, einfach Anrufen und den Code durchgeben. Gut gemacht. Der Eintritt in den Zoo kostet zwischen 16,50 und 18,50 Euro (abhängig vom Alter) und das Parken wird mit 4 Euro berechnet. Der Zoo ist wirklich eine Empfehlung. Und die Kids schlafen danach gut *g – schließlich haben sie sich auf dem weitläufigen Gelände – ohne es zu merken – viel bewegt. #Empfehlung

Ach ja, wer sich für neue Kameratechnik interessiert, ist hier auch gut aufgehoben. Selten so viele dicke, fette Kameras auf einem Haufen gesehen wie vor den Tiergehegen im Burgers’ Zoo.

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Blog’n'Roll Holland: Fahrradtiefgarage

Die Holländer lieben ihre Fietsen *g

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Blog’n'Roll Holland: Ein Tag in Oosterhout

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Als Morgens um sechs meinte Tochter mit Bauchschmerzen zu mir ins Bett kam, dachte ich mir noch nichts dabei. Als sie aber kurz danach würgend über der Kloschlüssel hing, war klar… aus der geplanten Fahrt mit den Zeeländischen Fahrrad- und Fußgängerfähren wird wohl nichts. Das Wetter war eh regnerisch also entschieden wir uns kurzerhand dazu, die Umgebung rund um unser Ferienhaus in Oosterhout zu erkunden.

Das reetgedeckte Haus an sich ist schon wunderschön – auch wenn es innen ein paar helle und freundliche Ikea-Möbel gebrauchen könnte *g. De Blauwe Hoeve bietet auf 120 qm ein geräumiges Wohnzimmer mit angrenzender Wohnküche, drei Schlafzimmer (2 mit Doppelbett und eins mit zwei Einzelbetten), ein Bad mit Dusche und Wanne und eine separate Toilette. Ein kleiner Garten mit Sitzecke und Schaukeln bietet bei schönem Wetter Platz genug, um draußen zu Essen. Die Vermieter sind sehr nett und wohnen im neugebauten Nachbarhaus. Tiere sind übrigens auch erlaubt, auch wenn wir außer 2 Spinnen und einem Ohrenkneifer keine gesehen haben.

Ganz in der Nähe (ca. 600 m Fußweg) gibt es einen kleinen Kinderbauernhof, der Dienstag bis Sonntag geöffnet hat. Genau das richtige, um der kranken Tochter ein bisschen frische Luft zu verschaffen. Dachte ich. Der Kinderbauernhof ist auch sehr nett angelegt, Pfaue laufen einem um die Füße und besonders viel Spaß hatten wir bei den widerkäuenden Ziegen. Also – um es genau zu nehmen hatten wir nicht alle Spaß. Luna konnte darüber nicht lachen. Vielmehr nahm sie das ganze zum Anlass um… ach – naja, lassen wir das. Timinggerecht fing es jetzt auch noch an zu regnen. Mist. Unter den Bäumen bei den Hühnerställen warteten wir den großen Schauer ab und machten uns dann wieder auf den Rückweg.

“Zuhause” haben wir uns ein bisschen die Zeit vertrieben und uns dann auf den Weg gemacht, etwas Essbares zu finden. Am Oosterhouter Markt wurden wir fündig und sind danach noch etwas durch die Stadt geschlendert. Es war gerade Kirmes… ein langes betrachten der Karussells haben wir uns aber aus gegebenem Anlass auch erspart. Bei einem kurzen Besuch des örtlichen VVV wurde schnell klar – eine typische Touri-Gegend ist das hier nicht. Es gibt zwar Infos, aber alle nur auf Niederländisch. Wenn ihr mal in der Gegend seit: Man kann eine Schiffstour nach Rotterdam machen, das romantische Kastell Dussen besichtigen, das Karnevals- und Spielzeugmuseum besuchen oder im Bäckereimuseum große oder kleine Brötchen backen. Auch einen Indoor-Spielplatz gibt es, der einem mit 5 Euro Eintritt den Regentag rettet! Was mich noch interessiert hätte (aber aufgrund der akuten Krankheitslage und dem Regenwetter keinen Sinn machte), wäre eine teilweise unterirdische Bootsfahrt auf der Binnendieze. Hat das schon mal einer von euch gemacht?

Naja, wir haben den Nachmittag auf dem heimischen Sofa verbracht und DVDs geguckt.

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Blog’n'Roll Holland: Piraten, Kultur, Fussball und Käse

Regen in der Vorhersage, Regen die ganze Nacht und Regen auch am Morgen. Mist! Und das, wo wir schon Mal am Meer sind. Naja… ein Blick in die Unterlagen des VVV und wir entscheiden uns für das HetArsenaal, einem Piratenpark mit Aquarium in Vlissingen. Ein Parkplatz war schnell gefunden und die Kids sofort im Piratenfieber. Es gab einen Kletterpark, eine Seeschlacht, einen Schiffbruch, ein Fischstreichelbecken und viele Infos und Exponate rund um Piraten und Freibeuter. Toll war der Ausblick aus dem Krähennest in 65 m Höhe. HetArsenaal war gut besucht und gegen Mittag erinnerte mich der Besuch an einen Einkauf bei Ikea. Voll und überall schreiende und quängelnde Kleinkinder. Puahhh. Nach zwei Stunden waren wir aber eh durch. Mit 8 und 10 Jahren (und nach einem gerade vergangenen Besuch in DeEfteling) waren meine zwei doch etwas zu groß für die Piratenwelt. Meiner Meinung nach ist HetArsenaal perfekt für Kinder bis sechs Jahre geeignet und die Eintrittspreise (13,50 €/ 11,50 €) sind auch durchaus Familienkassen tauglich.

Auf eine Sache ist Laurin bei HetArsenaal besonders angesprungen. Die hatte allerdings nichts mit Piraten zu tun, sondern mit Fussball! Im Fussballmuseum in Middelburg gab es nämlich mit unseren Eintrittskarten 20 Prozent Ermäßigung. Ratet mal, wo wir heute AUF JEDEN FALL noch hin mussten??? GENAU!

Vorher gab es aber noch ein bisschen was zu maritimen Geschichte von Vlissingen im MuZZEum. Ein tolles Museum, das sich in historischen Lagerhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert (architektonisch im 21. Jahrhundert zusammengefügt) mit multimedialer Technik präsentiert. Videoprojektionen, Infocomputer, interaktive Glasscheiben und kleine “Minigames” machen den Besuch zum Erlebnis. Leider waren alle Exponate ausschliesslich Niederländisch beschrieben und wir hatten keinen deutschen oder englischen Guide.

RUN!

RUN!

Aber jetzt ging es “endlich” zum Fussballmuseum nach Middelburg. Ich war ja nicht so begeistert (und Luna auch nicht), aber was will man machen, mit einem zukünftigen Nationalspieler in der Familie… Was soll ich euch sagen (ähhmmm schreiben), es war richtig toll! Neben Pokalen und vollgeschwitzten Trikots von holländischen und deutschen Spielern – was uns jetzt nicht so vom Hocker gehauen hat – gab es ein super geniales Trainingslager. Laufgeschwindigkeit und Schusskraft wurden gemessen und verglichen, dribbeln und passen geübt und Eckpfahnen abgeschossen! Die Kids waren nass geschwitzt… und glücklich. Beim nächsten Mal nehmen wir Sportklamotten mit! Ach ja, eine Sprecherkabine zum Aufnehmen eigener Kommentare gab’s u. a. auch. Und die aufgenommene Spielszene konnte man sich zumailen lassen. Drei Sterne und eine ganz dicke Empfehlung von uns!!!

Holland versus Deutschland

Holland versus Deutschland

Sprecherkabine

Sprecherkabine

Auf dem Rückweg haben wir uns noch bei der Käserei Schellach mit Käse für zu Hause eingedeckt und direkt mal einen Blick auf die käsereieigenen Kühe geworfen. Eine Führung durch die Käserei gibt es im Juli und August immer Dienstags um 19.00 Uhr… beim nächsten Mal sind wir dabei!

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